Eine Geschichte von Entdeckungen

    Haltermann Carless ist heutzutage ein international führendes Spezialchemieunternehmen für die Herstellung von hochwertigen Kohlenwasserstoffspezialitäten und Lösemitteln. Unsere Geschichte wurzelt in zwei der ältesten Chemieunternehmen weltweit und verbindet die Schaffenskraft zweier außergewöhnlicher Individuen – Johann Haltermann und Eugene Carless.

    Unsere Ursprünge liegen im Jahr 1859, als Eugene Carless das Unternehmen Carless, Capel & Leonard gründete. In der Folge entwickelte er eine neue flüchtige Substanz, die unter dem Namen „Petrol“ auf den Markt kam. Petrochem erwarb das Unternehmen im Jahr 2000, woraufhin es als Petrochem Carless firmierte und 2013 wiederum von der HCS Group übernommen wurde.

    1898 wurde unterdessen im Hamburger Hafen das Unternehmen gegründet, das später unter dem Namen Johann Haltermann Mineralöl AG bekannt wurde. Es produzierte Gas und wurde zum Vorreiter in der Entwicklung von Hydrokarbonspezialstoffen. Dow Chemical kaufte Haltermann 2003; 2011 kam es dann zur Übernahme durch HIG Capital. Hier liegt der Grundstein der neuen Holding HCS Group.

    Download: Unternehmenspräsentation (Mai 2018)

    Mehr über unsere Geschichte(n) erzählt die folgende Zeitleiste: Carless in Rot, Haltermann in Grün, Haltermann Carless in Blau.

    2019

    Im Februar 2019 unterzeichnet die HCS Group einen langfristigen Abnahmevertrag über erneuerbares Iso-Oktan mit Gevo Inc., Colorado, USA. Die Produkte werden unter der Marke Haltermann Carless vertrieben und für die Herstellung von anspruchsvollen Anwendungen eingesetzt, beispielsweise für hochreine Lösemittel oder Spezialkraftstoffe.

    Im Januar 2019 eröffnet Haltermann Carless eine neue US-Firmenzentrale in Troy, Michigan (Großraum Detroit), und stärkt damit weiter seine Marktposition in Nordamerika.  
    2017

    Im September 2017 wird die Haltermann Carless Japan G.K. mit Sitz in Yokohama gegründet. Damit möchte das Unternehmen seine Produktgruppe „Performance Fuels“ in einem der wichtigsten Automobilmärkte stärker etablieren.

    Im Mai 2017 veräußert Haltermann Carless die HC Fluids Sparte an Solventis Ltd., einem Großhändler von petrochemischen Lösungsmitteln und Hersteller von Automobilflüssigstoffen.
    2015

    Im Juli 2015 übernimmt Haltermann Carless die in Manvel, TX, ansässige Shu-Chem Holdings Inc. Das familiengeführte Unternehmen produziert ausgewählte Alkohole und Ester, die Anwendung in der Pharmazeutischen- und Druckfarben-Industrie finden. Mit dieser Akquisition stärkt das Unternehmen seine wachsende Marktpräsenz in Nordamerika und verfolgt seine internationale Expansion.

    Die Nachfrage nach Pentanen sowie maßgeschneiderten Pentanformulierungen steigt weiter aufgrund der Abkehr von Stoffen, die FCKW oder FKW enthalten; Haltermann ist einziger europäischer Hersteller, der die drei Pentan-Isomere in einer Raffinerie bereitstellt.

    2014

    Erfolgreicher Test eines in Zusammenarbeit mit Clariant entwickelten Biokraftstoffes mit Mercedes-Benz-Serienfahrzeugen;

    Starkes Wachstum im Bereich umweltfreundlicher Treibgase (Pentane) in Amerika; neuer Chemie- und Logistikpark mit breitem Serviceangebot entsteht in Hamburg-Wilhelmsburg.

    50jähriges Jubiläum der Harwich-Raffinerie; der Anstieg des Produktionsvolumens von anfangs 14.000 Tonnen auf über 150.000 Tonnen verdeutlicht das starke Wachstum der Raffinerie.

    2013

    Haltermann Holding GmbH übernimmt am 15. April vollständig die Anteile des britischen Wettbewerbers Petrochem Carless Holding Limited (PCL), wobei beide Unternehmen unter dem Dach der neugegründeten HCS Group als eigenständige Marken weitergeführt werden.

    Akquisition beider Unternehmen durch Haltermann Holding GmbH am 15. April, wobei beide Unternehmen unter dem Dach der neugegründeten HCS Group als eigenständige Marken weitergeführt werden.

    2012

    Investition in modernste verfahrenstechnische Ausrüstung zur Modernisierung der bestehenden Anlagen; Erhöhung der Kapazität der Produktion für Lösemittel auf Kohlenwasserstoffbasis.

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    Die Umstellung der Prozessöfen von Flüssigbrennstoff auf Heizgas erfordert ein neues Heizgasnetz für die gesamte Raffinerie und neue Abluftkompressoren.

    2011

    Haltermann wird am 16. Juli von HIG Europe, einer Beteiligungsgesellschaft der H.I.G. Capital, übernommen und agiert nach dem Aufbau eigenständiger Konzernstrukturen ab November als Haltermann Holding GmbH.

    Bau einer Destillationsanlage zur Rückgewinnung von Naphtha aus Raffinerieabgasen.

    2008

    Dow Chemical veräußert Haltermann NA; Monument Chemical erwirbt Haltermann, USA (Test- & Referenzkraftstoffe) und später Haltermann, Belgium

    2007

    Weitere Diversifizierung der Ausgangsprodukte und kontinuierliche Prozessoptimierung zur Verarbeitung bestimmter Kondensate; schrittweise Erweiterung von PCL durch Zukauf von Firmen oder Bau neuer Anlagen (z.B. Dünnschicht-Verdampfer).

    2005

    Management-Buy-Out, wobei der Firmenname unverändert bleibt; Rückkehr zu Profitabilität und Wachstum durch Engpasserweiterung und Erschließung neuer Entwicklungsmöglichkeiten in Harwich.

    2001

    Haltermann gelangt am 1. Juni durch den Verkauf von Ascot plc. in den Besitz des weltweit tätigen US-amerikanischen Chemieunternehmens DOW Chemical Company.

    2000

    Ascot plc übernimmt “Specified Fuels & Chemicals” in den USA und führt in unter die Haltermann Group.

    Repsol verkauft Carless an Petrochem, einen europäischen Mineralölhändler; zusammen bilden sie Petrochem Carless Ltd. (PCL) mit den Schwerpunkten Petrochemikalien und spezielle Kohlenwasserstoffe.

    1999

    Ausstattung des eigenen Analyselabors mit neuester Computertechnik zur Qualitätssicherung und Produktentwicklung; moderne Logistikeinrichtungen gewährleisten höchsten Service bei der Bereitstellung unterschiedlicher Kohlenwasserstoffe und Lösungsmittel sowie kundenspezifischer Produktanpassungen.

    1998

    Ausstieg der Haltermann Familie aus der Eigentümerschaft und Verkauf an die englische Investmentgesellschaft Ascot plc.

    1996

    Veränderte Rohstoffqualitäten aufgrund der Erschließung neuer Erdgasfelder erfordern die Optimierung der kontinuierlichen Destillationsprozesse zur Verarbeitung von Kondensaten mit einem höheren Anteil leichter Kohlenwasserstoffe.

    1995

    Erweiterung des Portfolios um Produkte (z. B. Esteröle), die aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt werden.

    Bau einer neuen Anlage zur Mischung spezieller Kraftstoffe für die Herstellung von Referenz-, Kalibrierungs- und Rennsportkraftstoffen.

    1993
    1993

    Forschungsaktivitäten im Technikum in Wilhelmsburg zu neuen Trennverfahren unter Nutzung der Membrantechnik, spezieller Extraktions- und Adsorptionsverfahren, ebenso zu reaktiven Verfahren wie Veresterung, Hydrolyse, Hydrierung, Isomerierung oder Alkylierung.

    1991

    Haltermann wird am 1. Januar eine Aktiengesellschaft, die als Dachgesellschaft für alle deutschen und ausländischen Tochterunternehmen fungiert.

    Eine weitere Destillationseinheit mit breiter Spanne zur Fraktionierung (30°C bis 350°C) geht in Betrieb; Verarbeitung unterschiedlicher Rohstoffe (Kondensate, Gasöle, entwachstes Vakuumgasöl) möglich.

    1989

    Carless wird vom spanischen Erdölkonzern Repsol YPF, S.A. übernommen und ist als Carless Refining and Marketing hundertprozentige Tochtergesellschaft von Repsol.

    1987

    Mit der Veresterung wird in Houston, später auch in Antwerpen, erstmals neben den Trennverfahren Destillation, Extraktion und Kristallisation ein Reaktionsverfahren für die Produktion eingesetzt.

    Trotz sinkender Erdölpreise ist die Geschäftslage schwierig; die Raffinerie in Harwich arbeitet an der Kapazitätsgrenze; eine flexible Prozessführung der Destillationseinheiten ermöglicht den optimalen Einsatz der gelieferten Rohstoffe, wodurch sich Lagerkosten erheblich reduzieren lassen.

    1985

    Als Aktiengesellschaft muss Carless wachsen, daher erfolgt der Zukauf einer Reihe von Unternehmen und der Einstieg in die Erdölförderung; Ausbau der Beziehungen zu den Marktführern BP, Britoil, Petrofina, Shell und Esso.

    1983

    Die Produktpalette wird ergänzt durch hochviskose naphtenische Öle zur Anwendung bei der Herstellung von Druckfarben und Kunstharzen.

    Carless verfügt über drei Batch-Destillationsanlagen und eine kontinuierliche 3-Kolonnen-Destillation, mit denen unterschiedlichsten Rohstoffqualitäten und -mengen flexibel verarbeitet werden können; Carless schließt mit Johann Haltermann GmbH ein Übereinkommen zur gemeinsamen Vermarktung ihrer Produkte in Amerika.

    1982

    Stilllegung der Anlage zur Teerdestillation in Wilhelmsburg; Verlegung der Leichtbenzin-Produktion nach Speyer.

    Auftrag zum Bau einer Aromatenextraktionsanlage zur Gewinnung aromatischer Kohlenwasserstoffe wie Benzen, Methyl- oder Ethylbenzen, als Ausgangprodukte für Kraftstoffe, hochmolekulare aromatische Lösungsmittel und weitere neue Produkte.

    1981
    1981

    Einweihung des vierten Produktionsstandorts in Houston /USA.

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    Installierung modernster Mess- und Regeltechnik (Computer- und Mirkroprozessortechnik) zur Steuerung der Anlagen in einer zentralen Messwarte.

    1974

    Entwicklung eines Verfahrens zur Flüssig/Flüssig-Extraktion zur Herstellung aromatfreier Lösungsmittel und Druckfarbenöle und Bau einer großtechnischen Produktionsanlage.

    Haltermann stellt paraffinische Lösungsmittel her, die ungiftig und geruchsarm sind; Haltermann wird ein Hersteller von Referenzkraftstoffen (ERFs) in Europa.

    1973

    Gründung der Tochterunternehmen Carless Petroleum und Carless Solvents zur Vermarktung der Endprodukte; Carless beteiligt sich an Erdöl- und Erdgasfeldern in Humbly Grove und Wytch Farm.

    1972
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    Auftrag für eine dritte Destillationseinheit mit separater Dampferzeugung; Bau einer vierten Destillationseinheit aus demontierten Hackney-Wick-Anlagenteilen.

    1971

    Haltermann trennt sich von den Bereichen Asphaltgeschäft, Reederei sowie Tankstellen in Norddeutschland, um sich auf das Kerngeschäft zu konzentrieren; dritter Produktionsstandort in Antwerpen eröffnet, der trotz Ölkrise kontinuierlich wächst.

    Carless Capel und Leonard werden eine Aktiengesellschaft..

    1969

    Haltermann wird von ASTM als alleiniger Hersteller hochreiner n-Heptane und iso-Oktane (Referenzkraftstoffe zur Bestimmung der Oktanzahl) zertifiziert; Inbetriebnahme eines Technikums in Wilhelmsburg, in dem u.a. die Destillationsprozesse durch Computer simuliert werden können.

    1968

    Die Zusammenarbeit mit Kunstharzherstellern bringt den Durchbruch bei den Druckfarbenölen.

    Boom der Erdgasförderung in der Nordsee führt zum Einstieg in die Verarbeitung von Gaskondensaten; Inbetriebnahme der zweiten Destillationseinheit.

    1966-1967

    Neue Absatzmärkte, wie Schweiz und Frankreich, erfordern die Erweiterung der Produktionskapazitäten und Umschlagsanlagen in Speyer.

    1965
    1965

    Offizielle Inbetriebnahme der Produktionsanlagen in Speyer am 25. Juli; moderne Technologien wie Ventilböden oder luftgekühlte Kondensation werden eingesetzt sowie eine biologische Kläranlage in Betrieb genommen.

    1964

    Fertigstellung der Raffinerie und Produktion der ersten kohlenwasserstoffbasierten Lösungsmittel im Batch-Verfahren; Beginn der Verlagerung der gesamten Produktion von Hackney Wick nach Harwich, die nach neun Jahren abgeschlossen ist.

    1963

    Bau der ersten Destillationseinheit und eines Tanklagers.

    1962

    Errichtung einer Anlage zur Kristallisation; Haltermann steigt in die Produktion spezieller Lösungsmittel für Druckfarben ein, die bisher importiert werden mussten.

    1961

    Bau eines Betriebes zur Produktion von Straßenbauschotter unter Verwendung teerbasierter Bindemittel in Wilhelmsburg.

    1960
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    Die industrielle Umstellung von der Kohleverkokung auf Erdölraffinierung hat Folgen für Carless: Nebenprodukte der Kohleverkokung stehen als Rohstoffe zur Weiterverarbeitung nicht mehr zur Verfügung; Carless beschließt, eigene Raffinerie zu bauen, um unabhängig von Rohstoffzulieferungen zu sein; Da das Firmengelände in Hackney Wick nicht erweiterbar ist, wird Harwich als neuer Standort gewählt.

    1959

    Das Industriewachstum in Süddeutschland erfordert den Bau von Tanklagern entlang des Rheins.

    1958

    Umweltkosten tauchen als Kostenart erstmals in der Unternehmensbilanz auf; Bau einer mechanisch/biologischen Kläranlage in Wilhelmsburg.

    1957

    Erhöhung der Produktionskapazitäten und Verringerung der Produktionskosten durch Umstellung der Destillation bestimmter Siedefraktionen zur kontinuierlichen Destillation; Entwicklung eines aliphatisches Treibgases zum Aufschäumen von Kunststoffen.

    1955

    Ausbau der Tankerflotte infolge steigender Exporte der amerikanischen Erdölindustrie nach Europa.

    Stärkere Ausrichtung der Produktion auf Spezialchemikalien, da der Vertrieb von Brennstoffen für Shell-Mex und BP wie auch die Produktion von aromatischen Kohlenwasserstoffen aus Steinkohleteer zurückging.

    1954

    Ausbau der Destillationsanlagen für Benzole und Teersäuren, Bau von Ausrüstungen für die kontinuierliche Veredlung von Erdöldestillaten.

    1953

    Die Firmenleitung setzt auf den Ausbau der Spezialprodukte, da der Kraftstoffmarkt von den großen, multinationalen Firmen dominiert wird.

    1952

    Wiederaufnahme der Produktion von Naphthalin und Investition in Ausrüstungen zur Extraktion von Phenol, Kresol und Xylenol aus Teersäuren.

    1945-1949

    Unter britischer Besatzung erfolgt der schrittweise Wiederaufbau der Werksanlagen und die Wiederaufnahme der Produktion, wobei die Fähigkeit, Teerrückstände aus der Verkokung von Braunkohle zu Kraftstoffen, Lösungsmitteln oder Heizölen zu verarbeiten, von besonderem Vorteil war.

    1945
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    Die Weltwirtschaft erholt sich; Carless wird Produzent von Xylen, das bei der Herstellung von Alkydharzfarben benötigt wird; Konzentration auf die Bereitstellung von Produkten mit bestimmten Anforderungen an Dichte, Siedepunkt, Flüchtigkeit etc.

    1939-1945

    Die Produktion wird während des Krieges trotz wiederholter Luftangriffe kaum unterbrochen, jedoch werden gegen Ende des Krieges die Produktionsanlagen durch Bombardierung des Hamburger Hafens weitgehend zerstört.

    1939

    Wichtiger Hersteller von Test- und Industriebrennstoffen, sowie Nitrotoluolen; Entwicklung und Herstellung von Lösungsmitteln für Druckfarben; Zerstörung von Anlagen und Laboratorien durch Bombardierungen.

    1937

    Haltermann übernimmt die Firmenanteile der Rütgerswerke und wird zur Hanseatischen Teer- und Erdölindustrie Haltermann & Co. GmbH; Bau weiterer lokaler Tank- und Fasslager zur effektiven Bereitstellung spezieller hochsiedender Lösungsmittel und Leichtbenzin.

    1934

    Haltermann intensiviert Exporte von Naphthalin, Teesäuren, Anthrazen und Asphalt, aber auch der Absatz aliphatischer und aromatischer Lösungsmittel steigt.

    1927

    Der aus der Niedertemperaturverkokung gewonnene raucharme Brennstoff, genannt Coalite, wird von Carless genutzt, um Motorkraftstoffe herzustellen, der für Flugzeuge sehr gut geeignet ist.

    1926

    Haltermann schließt einen Vertrag mit EBANO (später an ESSO verkauft) zur Produktion von Rohbenzol aus Erdöl, was den Einstieg in die Bereitstellung kundenspezifischer Produktformulierungen darstellt.

    1924

    Bau der Produktionsanlage zur Herstellung aliphatischer Lösungsmittel und Leichtbenzin; Erweiterung der bereits vor dem Ersten Weltkrieg begonnenen Produktion aromatischer Lösungsmittel.

    1922

    Steigerung der Produktion von Rohbenzin aus der Steinkohleteer-Destillation, das der Herstellung von Lösungsmitteln dient.

    1921

    Gründung der Johann Haltermann Tankreederei zum Transport von Rohstoffen und Fertigprodukten und Anschaffung der ersten Tankschiffe; das Haltermann-Logo entsteht: ein H in einem Hexagon, das das von Kekulé abstrahierte Symbol für Benzol symbolisiert.

    1918

    Die Haltermann-Werke überstehen den Ersten Weltkrieg unbeschadet, doch die bisher auf den Krieg ausgerichtete Produktion läuft nur langsam wieder an.

    1913

    Gründung der Hanseatischen Teerproduktenfabrik Haltermann & Co. GmbH zusammen mit der Rütgerswerke AG

    1912
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    Bau von Destillations- und Raffinationsanlagen zur Herstellung von technischen Benzolen aus Steinkohleteer; Erweiterung des Produktsortiments auf Benzin und andere Mineralölprodukte, wie z.B. Petroleum (Lampenöl); destillative Abtrennung von Toluen und Xylen, mit denen die Farb-, Lack- und Klebstoffindustrie beliefert werden.

    Erweiterung der Firma durch Kauf von W.C. Barnes & Co., die auf die Herstellung von Produkten aus der Destillation von Steinkohleteer und die Herstellung von Petrolether spezialisiert sind. Die Nachfrage an diesen Produkten steigt den Ausbruch des 1. Weltkrieges schnell.

    1899

    Carless ist der einzige Hersteller hochreiner Motorkraftstoffe in England.

    1898
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    Johann Haltermann gründet in Hamburg- Wilhelmsburg eine „Teerkocherei“, in der Rohteer aus den Hamburger Gaswerken veredelt wird.

    1896

    Der Absatz der Produkte ist immer stärker an die Automobilindustrie gebunden; Lieferung eines neuen Kraftstoffs für das Autorennen „Emanzipation Run“ (Emanzipation des Autos als neues Transportmittel).

    1893
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    Dieselkraftstoff für die Markteinführung des Daimlers wird ‚Petrol‘ genannt; der Versuch, den Namen ‚Petrol‘ als Marke zu schützen, gelingt jedoch nicht.

    1872

    Gründung von Carless, Capel and Leonard mit neuem Geschäftspartner John Hare Leonard.

    1870

    Blagdon beendet die Partnerschaft; George Bligh Capel ist neuer Partner; Carless beginnt den Verkauf eines leicht entflammbaren Erdöldestillats, das ‚Petrol‘ genannt wird; Carless ist in England einer der ersten Verarbeiter des neu importierten amerikanischen Rohöls; Fortschritte bei der Raffination von Steinkohlenteer und -schiefer, aus denen Benzol, Paraffinöl, Naphtha und Carbolineum (Steinkohleteeröl) gewonnen wird.

    1860

    William George Blagdon wird Partner und aus Carless wird Carless, Blagdon and Company.

    1859
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    Eugene Carless gründet in Hackney Wick im Osten Londons die Firma Carless und errichtet das Werk ‚Hope Chemical Works‘.