In Kläranlagen ist die Flockung ein wichtiger Prozess. Dabei werden verschiedene Flockungsmittel und Flockungshilfsmittel eingesetzt. Sie sind verantwortlich, dass sich Feststoffe zu größeren Flocken zusammenballen und so besser vom zu reinigenden Wasser getrennt werden können. Für die Wasseraufbereitung bietet Haltermann Carless niedrigviskose Basisöle an. Als Trägerflüssigkeit für Polyacrylamid-Emulsionen überzeugen die Pilot® H Öle neben technischen Verbesserungen vor allem durch ihren niedrigen Aromatengehalt und ihre biologische Abbaubarkeit. Erfahren Sie mehr über die Vorteile der neuen Pilot® Öle für Flockungshilfsmittel.
Die Wasseraufbereitung hat das einfach formulierte Ziel, unerwünschte Verunreinigungen aus dem Wasser zu entfernen - dahinter stehen jedoch komplexe Prozesse und Verfahren. Denn vor allem besonders feinste, gelöste und suspendierte Stoffe zu beseitigen ist ein mehrstufiges, ineinandergreifendes chemisches Verfahren. Eine zentrale Rolle dabei spielt die Flockung.
Bei einem Flockungsprozess bedarf es neben einer Expertise hinsichtlich der Dosierung, auch besonders hochwertiger Produkte. Dies führt zu mehr Effizienz und Kosteneinsparung, zum Beispiel wenn Polyacrylamide als Emulsion in-line zugefügt werden und so den Prozess der Wasseraufbereitung beschleunigen können.
Haltermann Carless verfügt über ein modernes Portfolio an niedrigviskosen Basisölen. Als Trägerflüssigkeit für Polyacrylamid-Emulsionen bieten die neuen Pilot® H Öle Formulierern von Wasseraufbereitungschemikalien optimale Eigenschaften.
Pilot® H Öle für Flockungshilfsmittel erfüllen alle regulatorischen Kriterien und überzeugen mit technischen Eigenschaften:
Für die Wasseraufbereitung eigenen sich vor allem folgende Pilot® Öle:
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Die neuen Pilot® Öle für Flockungshilfsmittel werden in einer modernen Hydrieranlage an dem Haltermann Carless Produktionsstandort in Speyer hergestellt. Sie überzeugen Hersteller im Bereich der Wasseraufbereitungschemie mit verbesserten technischen und ökologischen Eigenschaften. Vor allem der reduzierte Aromatengehalt und die leichte biologische Abbaubarkeit sind neben den wichtigen technischen Eigenschaften Verbesserungen, die in der sensiblen Anwendung des Wasseraufbereitens von Interesse ist.
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Eigenschaften |
Methode |
Pilot |
Pilot |
Pilot |
Pilot |
Pilot |
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Optik
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Visual
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klar & farblos
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klar & farblos | klar & farblos | klar & farblos | klar & farblos |
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Farbe (Saybolt)
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ASTM D156
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30
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30
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30
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30
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30
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Siedebeginn
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ASTM D86
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220 °C
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235 °C
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250 °C
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260 °C
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280 °C
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Endsiedetemperatur
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ASTM D86
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243 °C
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275 °C
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295 °C
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320 °C
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320 °C
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Dichte bei 15 °C
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EN ISO 12185
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820 kg/m3
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820 kg/m3
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820 kg/m3
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820 kg/m3
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820 kg/m3
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Flammpunkt
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EN ISO 2719
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min. 88 °C
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min. 100 °C
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min. 110 °C
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min. 110 °C
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min. 130 °C
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Kinematische Viskosität bei 40 °C
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DIN 53015
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1.9 mm²/s
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2.5 mm²/s
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3.0 mm²/s
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4.5 mm²/s
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4.5 mm²/s
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Aromatengehalt (UV)
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HM-14-Labor
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max. 2000 ppm
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max. 1000 ppm
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max. 1000 ppm
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max. 1000 ppm
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max. 1000 ppm
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Pour Point
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DIN ISO 3016
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max. -40°C
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max. -30°C
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max. -20°C
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max. -10°C
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Weitere Informationen zu Pilot® Ölen finden Sie in unserer → Produktdatenbank oder in folgenden Blogartikeln:
Polymere Flockungshilfsmittel leisten einen wichtigen Beitrag in der Wasseraufbereitung und können Verbesserungen in der Prozessbeschleunig, sowie in der Kostenstruktur erreichen. Die neuen Pilot® H Öle von Haltermann Carless sind als Trägerflüssigkeit für Polyacrylamid-Emulsionen wichtige Bausteine in Flockungshilfsmitteln. Mit verbesserten Eigenschaften, wie beispielsweise einem niedrigen Aromatengehalt, biologische Abbaubarkeit, hoher Reinheit und hervorragendem Lösungsverhalten überzeugen sie in der Wasseraufbereitung in kommunalen und industriellen Kläranlagen.
1. Was ist der Unterschied zwischen Flockungsmitteln und Flockungshilfsmitteln?
Flockungsmittel (Koagulanten) neutralisieren die elektrische Ladung feinster Partikel im Wasser und ermöglichen so deren Zusammenlagerung. Typische Beispiele sind Eisen- oder Aluminiumsalze.
Flockungshilfsmittel hingegen – häufig auf Basis von Polyacrylamiden – verbinden diese Partikel zu größeren, stabileren Flocken. Sie verbessern somit die Sedimentation und beschleunigen den gesamten Trennprozess.
2. Warum werden Polyacrylamid-Emulsionen in der Wasseraufbereitung eingesetzt?
Polyacrylamide sind besonders effizient, da sie große Molekülketten bilden, die Partikel miteinander vernetzen. In Emulsionsform lassen sie sich gut dosieren und schnell im Prozess verteilen. Dadurch steigt die Effizienz der Flockung und die Abtrennung erfolgt schneller und vollständiger.
3. Welche Rolle spielen Basisöle in Flockungshilfsmitteln?
Basisöle fungieren als Trägerflüssigkeit für polymerbasierte Flockungshilfsmittel wie Polyacrylamid-Emulsionen. Sie beeinflussen maßgeblich die Stabilität, Dosierbarkeit und Verarbeitungseigenschaften der Formulierung. Hochreine, niedrigviskose Öle sorgen für eine gleichmäßige Verteilung und eine zuverlässige Performance im Prozess.
4. Warum ist ein niedriger Aromatengehalt bei Basisölen wichtig?
Ein niedriger Aromatengehalt verbessert sowohl die Umweltverträglichkeit als auch die Arbeitssicherheit. Aromaten können gesundheitsschädlich sein und sind in sensiblen Anwendungen – wie der Wasseraufbereitung – unerwünscht. Daher sind stark hydrierte, aromatenarme Öle heute Stand der Technik.
5. Sind Pilot® H Öle für den Einsatz in sensiblen Anwendungen geeignet?
Ja, die Pilot® H Öle erfüllen relevante regulatorische Anforderungen und sind unter anderem für Anwendungen mit indirektem Lebensmittelkontakt zugelassen (z. B. gemäß FDA und BfR). Zudem sind sie geruchs- und farblos sowie leicht biologisch abbaubar, was sie besonders für sensible Einsatzbereiche qualifiziert.
6. Welche Vorteile bieten niedrigviskose Basisöle in der Praxis?
Niedrigviskose Öle ermöglichen eine bessere Handhabung und Dosierung, insbesondere bei kontinuierlichen (inline) Prozessen. Sie unterstützen eine schnelle Verteilung der Wirkstoffe und tragen dazu bei, die Effizienz der Wasseraufbereitung zu steigern und Betriebskosten zu reduzieren.
Dieser Blog wurde erstmals im März 2024 veröffentlicht und im April 2026 aktualisiert.