Pioniere träumen nicht nur von der Zukunft. Sie gestalten sie.
Genau das tun wir bei Haltermann Carless. Genau das zeigt unsere neue Markenidentität: Pioneers in hydrocarbons. Diese Haltung wollen wir mit Leben füllen und sichtbar machen. Deshalb haben wir mit allen sechs Mitgliedern des Vorstands ein Interview zum Thema Pioniergeist geführt. Sie beleuchten das Thema Pioniergeist für ihren jeweiligen Unternehmensbereich – authentisch, nahbar und inspirierend. Heute mit Vinny Chauhan, Senior Vice President People & Culture.
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Vinny Chauhan – Senior Vice President People & Culture Vinny Chauhan ist seit fünf Jahren im Unternehmen tätig. Seine aktuelle Rolle als Senior Vice President im Vorstand der Haltermann Carless wurde erst vor wenigen Monaten geschaffen. Was ihn an seiner Rolle fasziniert, ist die enorme Vielfalt, denn das Aufgabenspektrum reicht von strategischen Entscheidungen auf höchster Ebene bis zur konkreten Umsetzung im Tagesgeschäft. Ob interne Kommunikation, Abstimmung mit Führungskräften oder Austausch mit Gewerkschaften: Vinny Chauhan schätzt es, auf vielen Ebenen wirksam zu sein – mit Weitblick und der Bereitschaft, die Ärmel hochzukrempeln. |
Pioniergeist heißt für mich vor allem: Dinge ausprobieren, den Mut haben, Neues zu wagen. Mit dem Ziel, erfolgreich zu sein und der Bereitschaft, aus Fehlern zu lernen. Entscheidend ist dabei die innere Haltung. Wer offen ist, kann kreativer denken, neue Wege erkennen und gewohnte Muster durchbrechen. Pioniergeist beginnt also im Kopf.
Ich bin überzeugt, dass in unserem Unternehmen jeder auf seine Weise ein Pionier ist – und das auch schon in der Vergangenheit war. Gleichzeitig braucht es aber auch eine gesunde Balance im Team. Nicht alle müssen die gleiche Denkweise haben – Vielfalt ist hier ein echter Mehrwert. Es reicht schon, wenn alle ein Stück weit offen sind für neue Ideen oder Veränderungen. Manche mehr, manche weniger – wichtig ist die grundsätzliche Bereitschaft, Dinge anders zu denken oder zu tun. Unterschiedliche Herangehensweisen, kulturelle Prägungen und Lebenssituationen sind keine Hürden, sondern wichtige Aspekte, die uns als Team menschlich und zukunftsfähig machen.
Das ist tatsächlich eine Herausforderung. Wenn man mit der Botschaft „alles muss sich ändern“ startet, kann das sehr überfordernd wirken. Erfolgreicher kann es sein, wenn man Veränderungen schrittweise angeht – in kleinen, nachvollziehbaren Etappen.
Außerdem verändern wir uns ohnehin ständig – oft ohne es bewusst wahrzunehmen. Fragt man Menschen, ob sich etwas verändert hat, sagen viele: „Eigentlich nicht.“ Aber wenn man fünf Jahre zurückblickt, ist plötzlich klar, wie viel sich bewegt hat – beruflich wie privat. Ein gutes Beispiel ist das Smartphone: Wer hätte vor ein paar Jahren gedacht, dass wir unser Bankkonto, die Taxi-App und den Supermarkt jederzeit in der Hosentasche dabeihaben? Veränderung ist Teil unseres Alltags – wir müssen sie nur sichtbar machen und verständlich begleiten.
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Pioniergeist zeigt sich bei uns oft im Kleinen – etwa in der Art, wie wir bestehende Prozesse hinterfragen. Ein Beispiel ist die Einführung neuer digitaler Arbeitsabläufe. Kürzlich haben wir zwei einfache, aber wirkungsvolle Workflows im HR-System implementiert – zur Genehmigung von Dienstreisen und Weiterbildungen. Solche Automatisierungen machen uns schneller und effizienter. Auch größere Schritte gehören dazu, wie die Einführung eines komplett neuen HR-Informationssystems vor zwei Jahren.
Pioniergeist zeigt sich auch, wenn man die Entwicklung der gesamten HR-Funktion betrachtet: Vor 30 Jahren nannte man unseren Bereich noch „Personalwesen“, dann wurde daraus „Human Resources“, und heute sprechen wir von „People & Culture“. Diese Entwicklung ist mehr als nur ein sprachlicher Wandel – sie spiegelt ein verändertes Menschenbild wider. Während „Personalwesen“ den Menschen eher als verwaltete Ressource betrachtete, rückt „People & Culture“ den einzelnen Menschen und die Unternehmenskultur in den Mittelpunkt. Es geht heute nicht mehr nur um Verwaltung, sondern um Gestaltung – von Arbeitswelten, Beziehungen und Rahmenbedingungen, die den unterschiedlichen Bedürfnissen und Lebensrealitäten gerecht werden. Dazu gehört auch, individuelle Lebensphasen zu berücksichtigen – etwa durch flexible Modelle, die Beruf und Familie besser vereinbar machen. Denn wer Raum für persönliche Entfaltung hat, kann auch mutiger Neues wagen.
Viele der Veränderungen, die wir anstoßen, dienen genau diesem Ziel: bessere Leistungen, schlankere Prozesse, mehr Effizienz. Wenn wir beispielsweise mit unseren externen Anbietern verhandeln, dann nicht nur, um Kosten zu senken, sondern auch, um spürbare Verbesserungen für unsere Teams zu erreichen.
Ein Beispiel: Im Bereich der Zusatzleistungen für Mitarbeitende (Employer Beneftis) überprüfen wir regelmäßig, ob das, was wir als Arbeitgeber anbieten, auch das ist, was unsere Mitarbeitenden schätzen. Anstatt sie einfach Jahr für Jahr unverändert fortzuführen, hinterfragen wir ihren Nutzen und erweitern sie um weitere Leistungen und Angebote.
Ein einfaches, aber wirkungsvolles Konzept, das ich bereits mit meinem Team teile, heißt: Stop – Start – Continue. Dabei geht es darum, regelmäßig zu reflektieren: Was können wir aufhören zu tun, weil es nicht mehr relevant ist? Was sollten wir neu starten, um auf veränderte Anforderungen zu reagieren? Und was hat sich bewährt und sollte beibehalten werden? Diese Reflexion hilft uns, den Pioniergeist im Alltag zu verankern. Denn nur wenn wir unsere Aufgaben kontinuierlich hinterfragen, stellen wir sicher, dass das, was wir heute tun, auch morgen noch sinnvoll und wirksam ist.
Bleiben Sie gespannt: In unserer Interviewreihe kommen alle sechs Mitglieder des Vorstands von Haltermann Carless zu Wort. Dabei wird klar: Pioniergeist hat viele Gesichter. Jede Perspektive ist anders – und genau diese Vielfalt im Führungsteam macht unseren Pioniergeist erst möglich.
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